22-jähriger Student klettert auf Waggon und erleidet Stromschlag

Wieder einmal hat sich jemand gedacht, es wäre toll, auf einen Waggon zu klettern. Ein 22 Jahre alter Student ist in der Nacht von Freitag (14. November 2014) auf Samstag (15. November 2014) um ca. 02:00 Uhr in Wien-Alsergrund auf einen (Güter-)Waggon geklettert und dabei der Oberleitung (Hochspannung 15.000 Volt) zu nahe gekommen. Das Resultat seiner Kletteraktion waren schwerste Verbrennungen, der Mann lag in Lebensgefahr. Er war allerdings nicht der Einzige zu der Zeit auf dem Bahnhofsgelände. Ein Freund war bei der Aktion dabei gewesen, klugerweise nicht auf den Waggon gestiegen und hat der Polizei bei einer späteren Befragung eingeräumt, dass die beiden zu der Zeit in alkoholisiertem Zustand gewesen sein.

Trotz dem Umstand, dass sein 20-jähriger Kollege nicht auf dem Waggon gestiegen war, wurden beide durch den Stromschlag zu Boden geschleudert. Der 20 Jahre alte, leicht verletzte Kompagnon rief anschließend die Polizei sowie den Rettungsdienst. Ein Bahnangestellter von Wien-Alsergrund wurde zu der Zeit ebenfalls auf den Unfall aufmerksam und kümmerte sich sogleich um den Schwerverletzten, bis die Hilfsorganisation angerückt kam.

Solche Kletterveranstaltungen sind leider keine Seltenheit. Erst im September ist ein Jugendlicher (ebenfalls in alkoholisiertem Zustand) in Augsburg auf einen Güterwaggon gestiegen – und am nächsten Morgen in Italien wieder aufgewacht. Ihm ist glücklicherweise nichts passiert.

Quelle: DerStandard.at

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